Zoll + Außenhandel aktuell 18.12.2025

KW 02/2026

Top-Thema: Einreihung: So finden Sie auch 2026 die korrekte Zolltarifnummer

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​Warum die Systematik stärker ist als das Bauchgefühl: So finden Sie auch 2026 die korrekte Zolltarifnummer
Die Ermittlung der Zolltarifnummer gilt als Routineaufgabe in vielen Unternehmen, entpuppt sich in der Praxis aber regelmäßig als Stolperfalle. Wer sich auf Gefühl, Erfahrung oder interne Bezeichnungen verlässt, produziert ungewollt Fehler – noch verstärkt durch den Zeitdruck und die hohe Arbeitslast im Büroalltag. Die Allgemeinen Vorschriften als grundlegende Regeln des Zolltarifs sind auf den ersten Blick vermeintlich einfach, doch die praktische Umsetzung ist zeitintensiv. Je komplexer Ihre Ware ist, umso komplexer wird auch die Einreihung. Wir zeigen Ihnen 9 typische Stolpersteine, mit denen Sie künftig souverän umgehen werden.
Jahreswechsel im Blick: Vermeiden Sie Zollprobleme wegen ungültiger Lieferantenerklärungen
Langzeit-Lieferantenerklärungen laufen oft mit dem Kalenderjahr ab. Zum Jahreswechsel müssen daher neue Erklärungen rechtzeitig angefordert oder ausgestellt werden. Auch wenn die Prüfung der Ursprungseigenschaft allein Sache des Ausstellers ist, sollten Sie als Empfänger die formalen Anforderungen und Fristen sorgfältig kontrollieren. Lesen Sie hier, welche Angaben verpflichtend sind – und wie Sie typische Fehler vermeiden.
CBAM: Ab 2026 dürfen nur noch zugelassene CBAM-Anmelder importieren
Die Übergangsphase des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) endet zum 31.12.2025. Ab dem 1.1.2026 können vom CBAM betroffene Waren nur noch dann in den zollrechtlich freien Verkehr überlassen werden, wenn der Anmelder ein sogenannter zugelassener CBAM-Anmelder ist (vgl. Art. 25 Abs. 1 CBAM-VO). Der verpflichtende Kauf von CBAM-Zertifikaten wurde zwar auf 2027 verschoben – trotzdem müssen sich betroffene Unternehmen jetzt vorbereiten. Lesen Sie hier, was Sie bis Jahresende erledigt haben sollten, um Importstopps zu vermeiden.
Osteuropa im Aufwind – warum Ihr Unternehmen jetzt von neuen Exportchancen profitieren kann
Es gibt Themen, die überraschend leise beginnen – und dann plötzlich enorme Relevanz entfalten. Genau das geschieht derzeit im Handel mit Osteuropa und Zentralasien. Während globale Schwergewichte wie die USA und China zunehmend von marktgeopolitischen Spannungen, Zoll- bzw. Sanktionsrisiken und regulatorischer Volatilität geprägt sind, wächst Osteuropa in bemerkenswertem Tempo. Für viele Unternehmen in Deutschland, möglicherweise auch für Ihres, entsteht hier ein seltenes Zeitfenster: steigende Nachfrage, wachsender Modernisierungsdruck und ein wirtschaftlicher Aufbruch, der deutschen Produkten besonders zugutekommen kann. Gerade weil traditionelle Exportmärkte anspruchsvoller geworden sind, lohnt es sich, neue Chancen nüchtern und neugierig zu prüfen. Dieser Beitrag bietet Ihnen eine erste Orientierung: Wo liegen die Potenziale? Welche Risiken müssen Sie im Blick behalten? Und was bedeutet das für Ihren Alltag im Zoll- und Exportgeschäft?

Arbeitshilfen

  • Optimal vorbereitet: So füllen Sie den Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Zolltarifauskunft spielend aus
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