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Die US-Sanktionsregeln werden immer komplexer: Mit dieser Broschüre behalten Sie leicht den Überblick

Stellen Sie sich vor, Sie haben 2018 ein technisches Bauteil nach Ghana geliefert und plötzlich meldet sich eine US-Behörde mit einer Nachfrage zu diesem Vorgang – also fast 10 Jahre später! Das kann durchaus passieren. Und der Hinweis darauf, die entsprechenden Regeln nicht gekannt zu haben, schützt Sie nicht vor Strafen.

Holger Schmidbaur

20.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) veröffentlicht eine umfassende Einführung, die Unternehmen als zentraler Wegweiser dient. Diese Publikation verdeutlicht, dass US-Sanktionen nicht an nationalen Grenzen enden. Sobald US-Ursprungswaren, Technologien oder Finanztransaktionen in US-Dollar den Geschäftsprozess berühren, greift die US-Rechtsordnung. Sie müssen diese globale Reichweite in Ihre tägliche Risikobewertung einbeziehen, da die Behörde selbst bei fehlender Kenntnis der Sanktionsverstöße eine strikte zivilrechtliche Haftung anwendet.

Was die OFAC konkret von deutschen Firmen erwartet

OFAC erwartet von Unternehmen ein maßgeschneidertes, risikobasiertes Compliance‑Programm, das weit über die reine Sanktionslistenprüfung hinausgeht. Zentral ist eine umfassende Risikoanalyse, die Produkte, Geschäftspartner, Lieferketten, Zahlungsströme und Zielmärkte systematisch bewertet und dabei sowohl direkte als auch indirekte Sanktionsrisiken berücksichtigt.

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