Die Realität im globalen Handel zeigt, dass eine mangelhafte Abstimmung zwischen dem strategischen Einkauf und der Zollabteilung existenzbedrohliche Folgen nach sich zieht. Wenn Einkäufer Verträge mit internationalen Lieferanten abschließen, ohne die exportkontrollrechtlichen Implikationen zu prüfen, drohen erhebliche Verzögerungen, Bußgelder oder der vollständige Verlust von Einfuhrgenehmigungen. Das Außenwirtschaftsrecht und die Compliance dürfen daher niemals als nachgelagerte Kontrollinstanz agieren, sondern müssen direkt in den Beschaffungsprozess einfließen.
Das Spannungsfeld zwischen Kostenoptimierung und Rechtssicherheit
Der Einkauf fokussiert sich traditionell auf die Reduzierung von Einstandspreisen, die Absicherung von Lieferkapazitäten und die Optimierung von Zahlungszielen.
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