Die Eskalation im Iran-Konflikt stellt globale Lieferketten erneut auf eine harte Probe. Besonders der eingeschränkte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus – eines der wichtigsten Energienadelöhre der Welt – führt zu massiven Marktreaktionen und Unsicherheiten in der Beschaffung. Öl- und Gaspreise sind innerhalb weniger Wochen um bis zu 50 % gestiegen, auch LNG-Märkte verzeichnen historische Sprünge. Die Kombination aus Energiepreisvolatilität, unterbrochenen Transportwegen und geopolitischer Unsicherheit zwingt Einkaufsorganisationen dazu, ihre Strategien neu auszurichten.

