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Einkauf in der Zeitenwende: Praxisorientierte Einkaufsstrategien im Zeichen des Iran-Kriegs

Die Eskalation im Iran-Konflikt stellt globale Lieferketten erneut auf eine harte Probe. Besonders der eingeschränkte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus – eines der wichtigsten Energienadelöhre der Welt – führt zu massiven Marktreaktionen und Unsicherheiten in der Beschaffung. Öl- und Gaspreise sind innerhalb weniger Wochen um bis zu 50 % gestiegen, auch LNG-Märkte verzeichnen historische Sprünge. Die Kombination aus Energiepreisvolatilität, unterbrochenen Transportwegen und geopolitischer Unsicherheit zwingt Einkaufsorganisationen dazu, ihre Strategien neu auszurichten.

Patrick Itel

27.04.2026 · 1 Min Lesezeit

1. Energiemarktvolatilität aktiv managen

Die Energiepreise reagieren besonders empfindlich auf geopolitische Risiken. Bereits eine partielle Beeinträchtigung in der Straße von Hormus kann zu stark erhöhten Ölpreisniveaus führen, die sich wiederum unmittelbar auf Transport-, Produktions- und Rohstoffkosten auswirken.

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