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Wo steht Deutschland beim Thema Energie nach 8 Monaten Krieg in Iran?

Aus Sicht von Verbrauchern macht sich die Kriegslage im Nahen Osten nach wie vor besonders in Form hoher Spritpreise bemerkbar. Allerdings waren im Sommer gleichermaßen die Hitzeperiode und das damit verbundene Niedrigwasser Auslöser hoher Kosten für Kraftstoff. Politisch und gesamtwirtschaftlich spielt der Konflikt rund um den Iran sicher ebenfalls eine Rolle. Es gibt auf der anderen Seite eine Reihe hausgemachter Probleme, die sich nicht oder nur indirekt auf den Krieg zurückführen lassen. Dazu gehören etwa sinkende Beschäftigtenzahlen und ein Anstieg der Firmenpleiten in Deutschland. Letztere wiederum hängen durchaus mit teurer Energie zusammen.

Matthias Nemack

11.09.2026 · 2 Min Lesezeit

Deutsche Wirtschaft ist noch nicht produktiv genug

Sieht man von politischen Herausforderungen für die Bundesregierung ab, hadert das Land unter anderem mit fehlenden Fortschritten bezüglich der Produktivität. Dies jedenfalls ging im August aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, deren Auftraggeber die im Jahr 2002 gegründete Münchener Stiftung Familienunternehmen war, die als Lobbyorganisation bundesweit rund 600 Mitglieder vertritt. Ergebnis der Analyse: Die deutsche Produktivität lag seit 2020 im Schnitt bei 0,3 %. Noch während der 2010er Jahre lag das Niveau bei etwa 1,0 %, bis in die 1990er Jahre bei jährlich etwa 2,0 %. Als wichtiger „Wohlstandsmotor“ hat der Aspekt laut der Studie somit sukzessiv seine traditionelle Bedeutung eingebüßt, wie es IW-Makroökonomie- Chef Michael Grömling formulierte.

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