USA investieren nicht nur, sie setzen auf Marktteilhabe
US-Rohstoffprojekte zeichnen sich im direkten Vergleich mit europäischen Bemühungen durch einige gravierende Unterschiede aus. Nicht erst die Regierung Trump verfolgt eine weitaus direktere Strategie. Die renommierte „Financial Times“ berichtete vor wenigen Wochen, die Vereinigten Staaten hätten allein seit dem Jahr 2022 rund 40 Milliarden US-Dollar für die Förderung von Produkten auf dem Sektor kritischer Rohstoffe bereitgestellt. Das Engagement umfasse dabei nicht nur reine Investitionen, auch habe der Staat seine direkten Beteiligungen konstant ausgeweitet. Dies ermögliche zusätzlich eine bessere „strategische Autonomie“ und die Schaffung stabiler Lieferketten. Der betreffende Bericht nahm unter anderem Bezug auf das amerikanisch-kanadische Unternehmen Almonty Industries Inc., das international an der Erschließung großer Wolframvorkommen arbeitet.
