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Öko-Design goes Zoll: Was Sie jetzt über die Öko-Design-Verordnung (ESPR) wissen müssen

Nachhaltigkeit wird in der EU immer wichtiger und die ESPR ist die nächste Stufe. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die Öko-Design-Verordnung als zentrale Rechtsgrundlage für energie- und ressourcenschonende Produkte und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Die EU greift damit tief in Produktentwicklung, Dokumentation und Lieferkette ein. Auch der Zoll spielt seine Rolle und kontrolliert künftig formale Vorgaben für Importwaren. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kompakten Überblick über die wichtigsten Punkte geben: Was sind die Kernziele der ESPR, welche Produkte sind als Nächstes betroffen und was ändert sich bereits ab 2026 bei der Zollabfertigung? Außerdem werfen wir einen Blick auf die konkreten Pflichten für die Hersteller.

Svenja Sausen

02.06.2026 · 6 Min Lesezeit

Die Kernziele der Öko-Design-Verordnung

Die Öko-Design-Verordnung, kurz ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, Verordnung (EU) 2024/1781), stammt aus dem Green Deal der EU. Der Green Deal ist ein umfassendes Maßnahmenpaket, das seit 2019 die ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in der EU steuert. Hauptziel ist es, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen und zugleich das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung zu entkoppeln. Die 3 Kernziele der ESPR sind:

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