Kurzmeldung

Import aus Entwicklungsländern: Diese neue EU-Regel verändert die Lage drastisch

Ein Frachter aus Jakarta läuft in den Hafen ein, doch plötzlich kostet die vertraute Ware deutlich mehr. Das neue EU-Recht 2026/1395 wirft das gewohnte Präferenzsystem komplett um. Wer jetzt nicht schnell reagiert, zahlt massiv drauf. Erfahren Sie, wie Sie Lieferketten rechtzeitig umstellen und bares Geld sichern.

Holger Schmidbaur

03.08.2026 · 1 Min Lesezeit

Die EU hat mit der Verordnung (EU) 2026/1395 das Allgemeine Präferenzsystem (APS) grundlegend reformiert. Bisher gewährte die Gemeinschaft vielen Entwicklungsländern einen leichteren Zugang zum europäischen Markt, indem sie Zölle senkte oder ganz erließ. Das ändert sich nun drastisch. Brüssel reagiert damit auf die gewachsene Wirtschaftskraft bestimmter Staaten und knüpft die Vorteile ab dem Jahr 2027 an deutlich schärfere Bedingungen. Wer Waren aus diesen Regionen bezieht, steht ab sofort vor veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen.

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Die konkreten Beschlüsse treffen etablierte Lieferländer hart. Für Indien fallen die APS-Präferenzen in vielen wettbewerbsfähigen Sektoren wie Chemie, Kunststoffen, Textilien und Maschinen weg. Wer also indischen Kautschuk oder dortige Metalle importiert, zahlt höhere Abgaben. Indonesien verliert ebenfalls wichtige Vorteile bei tierischen Produkten und Holzwaren, bevor die EU das Land zum 1.1.2027 vollständig aus der Länderliste streicht. Auch Kenia verliert Begünstigungen, besonders für lebende Pflanzen. Ab 2027 gelten zudem neue Kriterien, die Menschenrechte und Umweltstandards streng überwachen. Wenn ein Staat diese Vorgaben bricht, drohen sofort weitere Aussetzungen.

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