Top-Thema

Reihengeschäft im Export: So schließen Sie Fehler in Zukunft sicher aus

Ein italienischer Kunde bestellt die Ware, geliefert wird sie nach Mexiko – solche Dreiecksgeschäfte nehmen weiter zu. Das führt in der Praxis oft zu Problemen. Ein besonders markantes und fehleranfälliges Szenario stellt das Dreiecksgeschäft unter Einbindung eines im Inland steuerlich registrierten, aber im EU-Ausland ansässigen Zwischenhändlers dar. Wir verraten Ihnen in diesem Top-Thema wie es richtig geht.

Holger Schmidbaur

03.08.2026 · 8 Min Lesezeit

Das Szenario betrifft ein italienisches Unternehmen mit deutscher USt-IdNr., das Maschinenkomponenten an einen mexikanischen Endkunden verkauft, während die Produktion bei einem deutschen Unterlieferanten erfolgt. Dieser versendet die Ware direkt aus Deutschland nach Mexiko, sodass sich Umsatzsteuerrecht, UZK‑Zollrecht und AHStatDV überschneiden. Da der deutsche Unterlieferant die Ausfuhranmeldung über ATLAS vornimmt, trägt er die Hauptverantwortung für korrekte Daten. Ohne Einblick in die italienisch‑mexikanische Rechnung trägt er jedoch meist den eigenen Unterlieferantenwert ein – ein zu niedriger Exportwert, der gegen die Außenhandelsstatistik verstößt.

Zur Schließung dieser Compliance‑Lücke braucht es klar getrennte Vertragsbeziehungen und eine verbindliche Informationsweiterleitung. Falsche Wertangaben verfälschen die Handelsbilanz von Destatis und werden von Zollbehörden im Rahmen von Außenwirtschaftsprüfungen als Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern geahndet.

Sie möchten diesen Artikel vollständig lesen?
Hier geht es weiter:

Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.

Sie sind noch kein Kunde von ZOLEX?
Erweitern Sie Ihren Zugang und
testen Sie unsere Produkte: