Gastbeitrag

Finger weg von indirekter Vertretung – Diese Probleme können Sie viel Geld kosten

Mit der Globalisierung und dem Internethandel drängen immer mehr ausländische Firmen auf den deutschen Markt, die ihre Waren direkt an den Kunden verkaufen. Da ausländische Firmen in der EU nicht abfertigen können, weil sie keine gültige EORI-Nummer erhalten, benötigen sie einen indirekten Vertreter. Sollten Sie Anfragen in dieser Hinsicht bekommen, überlegen Sie sich dies gut. Ich zeige Ihnen in diesem Artikel, welche Kostenfallen und Verantwortlichkeiten bei der indirekten Vertretung auf Sie zukommen und warum Sie dies am besten unterlassen sollten.

Sabine Wazlawik

18.07.2025 · 4 Min Lesezeit

Diese Verantwortlichkeiten übernehmen Sie als indirekter Vertreter

Stellen Sie sich für eine ausländische Firma als indirekter Vertreter zur Verfügung, dann sind Sie automatisch verantwortlich für alle in der Zollanmeldung angegebenen Werte. Das bedeutet, dass Sie für Fehler haften und vor allem auch finanziell belangt werden, wenn Unstimmigkeiten aufgedeckt werden. Natürlich können Sie diese entstandenen Nachzahlungen bei Ihrem Auftraggeber einfordern, aber ob dies zum Beispiel mit einem chinesischen Lieferanten funktioniert, ist fraglich. In der Praxis stellt sich auch häufig heraus, dass ein Einklagen von Ansprüchen in China sehr schwierig ist und in der Regel nicht zum Erfolg führt.

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