Vereinte Nationen senken Wachstumsprognose für das laufende Jahr
Der ökonomische Stress ist in Deutschland allgegenwärtig. Der einzige Standort mit Sorgenfalten ist die deutsche Wirtschaft aber nicht. Denn global gesehen sind die Spannungen allemal ähnlich auffällig. Die Vereinten Nationen (UN) sahen sich kürzlich zu einer Senkung ihrer Prognose des Weltwirtschaftswachstums veranlasst. Dank des Preistreibers Energie werde 2026 wahrscheinlich zum schwächsten Jahr seit 2008. Dabei bewertet die Vorhersage die Folgen für Europa als besonders drastisch. Bewahrheitet sich das schlimmste, gezeichnete Szenario, könnte das weltweite Bruttoinlandsprodukt um lediglich 2,1 % zulegen. In einem optimistischeren Umfeld könnte im Idealfall ein Plus von bis zu 2,7 % erreicht werden. Der Direktor für Wirtschaftsanalysen im UN-Departement für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten, Shantanu Mukherjee, warnt vor kommenden Problemen, sieht jedoch keine akuten Anzeichen für eine „unmittelbar drohende Rezession“. Menschen müssten aber mit einer weiteren Verteuerung des Lebens rechnen.
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