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Der Energiemarkt nach 3 Monaten Krieg im Nahen Osten

Während viele Versorger auf lokaler Ebene recht stabile Energiepreise zusichern können, verschlechtert sich die weltweite Marktlage weiter. Die vorsichtige Entspannung „vor Ort“ lässt sich zumeist durch langfristige Versorgungs-Vereinbarungen erklären, die vielfach noch für wenige Jahre gelten. Auch die zunehmende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ermöglicht örtlichen Anbietern mitunter bessere Planungssicherheit. Die Rückbesinnung im Bund auf traditionelle Energie – inklusive Ansätzen zur stärkeren Nutzung von AKW – wirkt nicht nur wegen der unsicheren Situation im Nahen Osten auf viele Energie-Experten befremdlich. Auch deshalb, weil die Bundesregierung selbst von nochmaligen, kaum vorhersehbaren Preissprüngen bei Rohstoffpreisen ausgeht.

Matthias Nemack

05.06.2026 · 2 Min Lesezeit

Deutschland macht allmählich Fortschritte bei der Energiewende

Grundlegend ist es als Vorteil zu werten, dass der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Energiemix seit Jahren steigt, wie unter anderem Daniel Puschmann vom Verbraucherportal Verivox gegenüber verschiedenen Medien betont. 2025 gingen etwa 56 % der heimischen Stromproduktion auf das Konto der „Erneuerbaren“, was einem Plus von 10 % seit 2022 entsprach. Die Rechnung sei einfach: Weniger „Gas im System“ bedeute ein geringeres Risiko für Preisausschläge durch Ausbrüche an den Gasmärkten. Nichtsdestotrotz sind Gas und Öl insgesamt noch unverzichtbar, weshalb der Iran-Krieg eben doch sehr bedeutend für die deutsche Konjunktur ist.

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