Das Jahr endet, wie es begonnen hat: mit US-Zöllen. Während bei Redaktionsschluss über die ausstehende Supreme-Court-Entscheidung zu Trumps Politik nur spekuliert werden konnte, verschärfte der US-Präsident seinen Kurs. Ziel war erneut vorrangig China. Die Ankündigung kam insofern überraschend, da zuvor etwas Ruhe zwischen den beiden führenden Wirtschaftsnationen eingekehrt war. Stein des Anstoßes und Grund der neuerlichen Zolldrohungen waren die nochmals verschärften chinesischen Kontrollen bei der Ausfuhr Seltener Erden. Die Drohung sorgte für Börsenbeben und verdeutlichte, wie empfindlich die Wirtschaft nach wie vor auf Schlagzeilen reagiert.
