Einkaufsmanager 15.04.2026

KW 16–18 | 2026

TOP-THEMA: Maverick Buying und kein Ende

Wollen Sie als Einkaufsleiter Geld sparen? Dann gehen Sie das Thema Maverick Buying strategisch an. Nutzen Sie dazu unsere Tipps.

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Der „Industrial Accelerator Act“ (IAA) der EU: Die Kritik an „Buy European“ wächst
Die EU muss auf den harten und zum Teil unfairen globalen Wettbewerb reagieren. Daher beabsichtigt die EU mit dem „Industrial Accelerator Act (IAA)“ oder der „Buy European“-Strategie, die Abwanderung strategisch wichtiger Industrien und den Verlust von Arbeitsplätzen zu verhindern. Dies bedeutet auch, dass öffentliche Gelder in Zukunft vorrangig für Produkte ausgegeben werden, die in Europa hergestellt wurden. Verschiedene Seiten aus Politik, Lobbyverbänden und Experten äußern jedoch zunehmend deutliche Kritik. Es bleibt jetzt erst mal abzuwarten, wann das Vorhaben in die Umsetzungsphase gelangt.
Iran-Krieg: Vorläufige Feuerpause
Die USA, der Iran und auch Israel haben sich auf eine 2-wöchige Feuerpause geeinigt. (Stand: 9.4.2026)
Maverick Buying: Kardinalfehler und ihre Folgen – vor allem für den Preis
Auch wenn die Bestellung am Ende über den Einkauf läuft, werden durch Maverick Buying – neben kaum noch verhandelbaren Preisen – im Vorfeld zusätzliche Kardinalfehler ausgelöst. Diese kann der Einkauf dann nur mühsam (wenn überhaupt) korrigieren. Dazu befragte mich ein Einkäufer.
7 Maßnahmen und 10 Appelle, um Maverick Buying endgültig den Zahn zu ziehen
Maverick Buying oder Backdoor Selling ist der bewusste oder unbewusste, versehentliche, immer unrechtmäßige Einkauf von Produkten, Dienstleistungen und Projekten durch interne Bedarfsträger, die nicht aus dem Einkauf kommen und die intern festgelegten Beschaffungsprozesse umgehen. Dies kostet Unternehmen je nach deren Größe Riesensummen. Oft höre ich in den Firmen: „Bei uns laufen alle Bestellungen nur über den Einkauf!“ Das mag ja schon sein, das ändert aber nun mal gar nichts daran, dass die Prozesse in Bezug auf die erste Kontaktaufnahme und die weitere Evaluierung in vielen Firmen zum Teil völlig unkoordiniert sowie völlig falsch und somit teuer sind. Dazu gibt es einige Gegenmaßnahmen, die Sie als Einkäufer einleiten können.
Iran-Krieg belastet Märkte, Hackett-Agenda zeigt Prioritäten
Der ungewisse Verlauf des Iran-Kriegs verschärft Preis-, Versorgungs- und Konjunkturrisiken. Längst haben sich nicht nur die Erdöl- und Erdgaspreise, sondern auch die Preise der Folgeprodukte erhöht. Die umfangreichen Auswertungen der Hackett-Agenda zeigen, wo Sie als Einkäufer jetzt ansetzen können. Gleichzeitig kippen wichtige Stimmungs- und Marktindikatoren als Folge des Iran-Kriegs.

Arbeitshilfen

  • 10 Stellhebel im Verpackungseinkauf – Ihre Checkliste für bessere Preise ohne Qualitätsrisiko
  • Die Importpreise im Februar 2026
  • Die wichtigsten Preisentwicklungen der letzten Monate (KW 16-18/26)
  • Ihre wichtigsten Indizes (KW16-18/26)
  • Globaler PMI im März 2026