Die Straße von Hormus bleibt kritisch für den Ölmarkt
Zum Stichtag dieser Ausgabe steckten Medien zufolge über 500 Schiffe im Persischen Golf fest trotz des zuvor unterzeichneten Rahmenabkommens. Zeitweise passierten sogar wieder deutlich weniger Handelsschiffe die wichtige Meerenge. Ein Beispiel: Nachdem am 18. Juni laut Schiffstrackerdaten des Dienstleisters Kpler 25 Schiffe die Durchfahrt meisterten, waren es am Folgetag lediglich 8. Zur Erinnerung: US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Präsident Massud Peseschkian hatten das Dokument Regierungsstellen zufolge bereits am vorherigen Wochenende in digitaler Form unterzeichnet. Den nochmals eingebrochenen Schiffsverkehr sahen viele Experten als Signal, dass die iranische Regierung vor künftigen Gesprächen nochmals ihre Stärke ausspielen wollte. Die Zahl von 25 Schiffen war indes die höchste seit Mitte April gewesen. Zudem könnte die Zahl höher gelegen haben. Durch manipulierte Daten könnten etliche Passagen unerfasst geblieben sein. In dem Punkt können wegen unterschiedlicher Interessen weiterhin unklare Informationen kursieren.
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