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Digitale Zollanmeldung: Wer das Thema jetzt angeht, hängt 2027 den Wettbewerb ab

Ein dringender Rohstofftransport steht am Werkstor, doch die Freigabe verzögert sich, weil wichtige Zolldokumente noch auf dem Postweg liegen. Ab Juli 2027 verpflichtet die Generalzolldirektion alle Unternehmen, Belege im Einfuhrbereich ausschließlich über die ATLAS-Fachanwendung ZELOS zu übermitteln. Wer diesen Medienbruch jetzt behebt, beschleunigt seine Zollabwicklung erheblich und sichert seine Lieferketten langfristig ab.

Holger Schmidbaur

06.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Unternehmen übermitteln zusätzliche Unterlagen bislang oft noch manuell. Um diese Medienbrüche zu beseitigen, verpflichtet die Generalzolldirektion nun zur Nutzung von ZELOS im Verfahrensteil ATLAS Einfuhr. Damit werden Prozesse wie die Überführung in den freien Verkehr oder die Anmeldung zum Zolllager vollständig digital. In der Praxis reichen Sie Nachweise elektronisch ein, sodass Zollstellen Anträge schneller prüfen und Waren zügiger freigeben.

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