Ifo-Institut korrigiert Wachstumsprognose bis 2027 leicht
Dass sich kurz vor Redaktionsschluss ein verbindliches Abkommen zwischen den USA und Iran ankündigte, war generell ein wichtiges Signal – nicht nur für Deutschland, sondern für die Weltwirtschaft insgesamt. Weshalb ein Kriegsende nicht allein aus humanitären Gründen überfällig war, offenbarte eine Kalkulation des Ifo-Instituts: Während die heimische Wirtschaft schon vor Beginn der Auseinandersetzungen in der längsten Stagnationsphase seit dem Jahr 1949 steckte, verzeichnete das Land wegen der hohen Kosten für importierte Energie 2026 und 2027 ein mögliches Kaufkraft-Minus von 34 Milliarden €. Sicher sind derlei Einschätzungen natürlich nicht. Auch nach Abschluss eines verbindlichen Abkommens sieht man beim Münchner Institut auf lange Sicht keine Hinweise auf stetes Wachstum. Als Gründe nannten die Ifo-Experten den Mangel an Arbeitskräften und einen zu „geringen Anstieg der Arbeitsproduktivität“. Positiv wirkten sich zwar vom Bund gesetzte staatliche Impulse aus.
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