News

Weniger Quote, doppelter Zoll: Was sich ab 1. Juli 2026 bei Stahlimporten ändert

Markieren Sie sich den 1. Juli 2026 rot im Kalender. Die EU ersetzt ihre seit 2019 geltenden Schutzmaßnahmen durch ein deutlich strengeres System: weniger zollfreies Kontingent, 50 Prozent Zoll darüber hinaus – und eine neue Nachweispflicht zum Schmelz- und Gießland.

Julianna Straib-Lorenz

03.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Warum die EU handelt

Globale Überkapazitäten setzen die europäischen Stahlhersteller massiv unter Druck – sie übersteigen den EU-Verbrauch um ein Vielfaches. Mit der neuen Verordnung will die EU diese Auswirkungen abfedern. Die bisherigen Schutzmaßnahmen laufen am 30. Juni 2026 aus; die neue Regelung greift nahtlos am 1. Juli 2026, sodass keine Schutzlücke entsteht. Das Europäische Parlament hat am 19. Mai 2026 zugestimmt, der Rat am 8. Juni 2026.

Sie haben noch keinen Zugang?

Testen Sie ‚Zollrecht aktuell‘ 14 Tage GRATIS und profitieren Sie von:

  • Informationen über aktuelle Vorschriften für mehr Sicherheit im Auslandsgeschäft
  • Erklärungen zu Neuerungen im Zollrecht für die tägliche Zollabwicklung
  • Rechtssicheren Praxisempfehlungen für Ihren Erfolg im Außenhandel
Header_ZOL_print-min