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EU-Antidumpingverfahren: So nutzen Sie Ihre Beteiligungsrechte und schützen Ihr Unternehmen
Sie importieren Waren aus Drittländern in die EU? Dann können Antidumpingzölle Ihre Kalkulation über Nacht auf den Kopf stellen. Allein im Oktober 2025 hat die EU-Kommission endgültige Antidumpingzölle von bis zu 72,3 % auf Schrauben aus China und bis zu 48,5 % auf Fahrräder verhängt. Und die nächsten Verfahren laufen bereits – unter anderem gegen Mobilkrane, Kupferrohre und Acrylester. Die gute Nachricht: Das EU-Recht gibt Ihnen an mehreren Stellen die Möglichkeit, aktiv Einfluss zu nehmen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das Verfahren abläuft, welche Fristen Sie kennen müssen und wie Sie Ihre Interessen wirksam vertreten.
Julianna Straib-Lorenz
27.04.2026
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7 Min Lesezeit
Was ist Dumping – und warum betrifft es Sie?
Von Dumping spricht man, wenn Waren auf dem Exportmarkt zu einem niedrigeren Preis angeboten werden als auf dem Heimatmarkt des Herstellers. Das gilt auch, wenn die Waren im Ursprungsland selbst unter ihren Vollkosten verkauft werden. Die Differenz zwischen dem sogenannten Normalwert und dem tatsächlichen Ausfuhrpreis in die EU bezeichnet man als Dumpingspanne.
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