Die EU-Kommission plant eine umfassende Reform des Emissionshandels. Laut Klimakommissar Wopke Hoekstra sollen energieintensive Industrien wie Stahl- oder Chemiebetriebe künftig nur dann kostenlose Emissionsrechte behalten, wenn sie die dadurch eingesparten Mittel nachweislich in die Dekarbonisierung ihrer europäischen Standorte investieren. Ab Mitte Juli gilt damit ein System, das Flexibilität bietet, diese aber strikt an lokale Investitionen koppelt. Unternehmen, die die Vorgaben ignorieren, verlieren nicht nur den Vorteil der Gratiszuteilung, sondern zahlen am Ende doppelt.
Was Ihre Abteilungen jetzt tun müssen, um möglichen Sanktionen zuvorzukommen
Für den praktischen Alltag im Unternehmen bedeutet das: Die Abteilungen müssen enger zusammenarbeiten, da Zoll und Exportkontrolle die Einhaltung der Vorgaben genau prüfen. Bei neuen Produktionsanlagen sind die Prozesse lückenlos zu dokumentieren und steuerlich eindeutig zuzuordnen.
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