Drei Hauptziele verfolgt dieses Dokument: Es schafft Rechtssicherheit, indem es sicherstellt, dass alle Vorgaben des Außenwirtschaftsrechts eingehalten werden. Zudem macht es Zuständigkeiten, Prüfwege und Kontrollmechanismen ersichtlich und sorgt so für Compliance-Transparenz. Letztlich dient die A&O auch als Schutz vor Reputations- und Haftungsrisiken, denn sie ist ein wirksames Kontrollsystem. Grundlage für die A&O-Anweisung ist die aktuelle Rechtslage, wie sie seit der EU-Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821, den neuen BAFA-ICP-Leitlinien (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Version 2023) und den Compliance-Vorgaben der Whistleblower-Richtlinie 2019/1937 gilt.

Das Herzstück eines wirksamen Compliance-Systems
Die A&O-Anweisung schafft die verbindliche Umsetzungsebene des Außenwirtschaftsrechts. Sie ist der maßgebliche Prüfungsmaßstab bei internen Audits und externen BAFA-Kontrollen. Ihre A&O-Anweisung soll sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden wissen, wer, wann, was und wie zu prüfen, zu dokumentieren und zu melden hat. Damit erfüllen Sie Ihre Pflicht zur Eigenverantwortung und schaffen eine nachweisbare Struktur zur Vermeidung von Verstößen.
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