Zoll + Außenhandel aktuell 25.06.2024

KW 26/2024

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Diese neuen Standards der Europäischen Lieferketten-Richtlinie (CSDDD) sind für Sie relevant
Die Europäische Lieferkettenrichtlinie, bekannt als Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), wurde am 24.4.2024 vom Plenum des Europäischen Parlaments verabschiedet. Die Richtlinie verpflichtet große Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte und zum Umweltschutz in ihren globalen Lieferketten. Dies betrifft Unternehmen, die in der EU tätig sind, sowie außereuropäische Firmen, die Produkte in der EU verkaufen. Die neue CSDDD-Richtlinie ersetzt damit die bisherigen freiwilligen Selbstverpflichtungen und legt verbindliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen fest. Hier finden Sie auf einen Blick alle wichtigen Fakten, die wir für Sie zusammengefasst haben.
Aufnahme von 37 chinesischen Unternehmen in die Entity List des BIS – was Sie dazu wissen müssen
Das Bureau of Industry and Security (BIS) hat kürzlich 37 chinesische Unternehmen in die Entity List der Export Administration Regulations (EAR) aufgenommen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der nationalen Sicherheit und der außenpolitischen Interessen der USA. Im Folgenden erfahren Sie, welche Gründe hinter dieser Entscheidung stehen und welche Schritte Ihr Unternehmen nun ggf. ergreifen sollte.
Mit diesem detaillierten Leitfaden schaffen Sie den Weg zum „Ermächtigten Ausführer“
Der Status des Ermächtigten Ausführers (EA) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Für die meisten Präferenzregelungen und Präferenzabkommen der EU ist das vereinfachte Verfahren „Ermächtigter Ausführer“ vorgesehen. Um von den Vorteilen des Verfahrens profitieren zu können, ist eine Bewilligung des zuständigen Hauptzollamts notwendig. Neben der Beantragung des vereinfachten Verfahrens müssen Sie eine innerbetriebliche Arbeits- und Organisationsanweisung erstellen. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen detaillierten Überblick über die Rechte und Pflichten eines Ermächtigten Ausführers und wir erläutern Ihnen die notwendigen Schritte zur Beantragung und Umsetzung des Verfahrens.
Mit diesen Compliance-Maßnahmen vermeiden Sie Verstöße gegen die U.S.-Sanktions- und Exportkontrollgesetze
Das U.S. Department of Commerce, das U.S. Department of the Treasury und das U.S. Department of Justice haben im März 2024 eine gemeinsame „Compliance Note“ veröffentlicht. Diese Erklärung befasst sich mit den Vorgaben, an die sich Nicht-US-Personen und -Unternehmen zu halten haben, damit die Einhaltung der US-Sanktions- und Exportkontrollgesetze sowie die Durchführung der jüngsten strafrechtlichen Verfolgungsmaßnahmen sichergestellt werden. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Empfehlungen rund um die Compliance-Maßnahmen, die Ihr Unternehmen ergreifen sollte.
Leserfragen zu präferenziellem Ursprung
FRAGE Wir sind uns unsicher, wie wir die IHK-Erklärung für den nicht präferenziellen Ursprung korrekt auszufüllen haben. Der Vorlieferant bestätigt, dass das Material aus der Europäischen Union (EU) stammt. Was […]
Allgemeines Präferenzsystem (APS) – Änderung der Länderliste
Gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2024/1363 der EU Kommission vom 12.3.2024 wird Bhutan aus der Liste der am wenigsten entwickelten Länder der Vereinten Nationen gestrichen. Das Allgemeine Präferenzsystem für Entwicklungsländer […]
Neu! Carnet A.T.A. für Saudi-Arabien und die Philippinen möglich
2 weitere Länder nehmen nun an der Möglichkeit der vereinfachten vorübergehenden Warenlieferung teil. Lesen Sie hier, welche unterschiedlichen Möglichkeiten sich für Ihr Unternehmen dadurch eröffnen. Neues für Geschäftsreisende und Mustersendungen: […]

Arbeitshilfen

  • Jersey
  • Übersicht Ausfuhrgenehmigungen
  • U.S. Sanktionen, Exportkontrolle