Konkret wirkt sich das Sanktionspaket aus auf:
- Indirekte Lieferketten über Drittstaaten
- Kunden- und Lieferantenstrukturen mit komplexen Beteiligungen
- Screening- und IT-basierte Prüfprozesse
- Bestehende Export- und Zollabwicklungen im Tagesgeschäft
Handlungsbedarf entsteht somit bei allen Unternehmen, die bspw. regelmäßig Drittlandgeschäfte im Export abwickeln. Besonders aufmerksam sollten Verantwortliche sein, die für die Exportkontrolle, Compliance oder interne Genehmigung zuständig sind oder auch die Sanktionslistenprüfung im ERP- oder Screening-System nutzen.
- Sechs Maßnahmen sollten Sie daher jetzt auf dem Schirm haben und prüfen:
- Aktualität der Sanktionslisten- und Screening-Logik
- Abbildung indirekter Beteiligungs- und UBO-Strukturen
- Stabilität der Freigabeprozesse bei erhöhtem Prüfvolumen
- Revisionssicherheit der Dokumentation im Exportprozess
- Aktualisierung der Arbeits- und Organisationsanweisungen (A&O)
- Technische Umsetzung in ERP- und Compliance-Systemen
ZOLEX empfiehlt:
Wie Sie sich auf das neue Sanktionspaket einstellen können, erfahren Sie im kostenlosen Ratgeber „1×1 der Exportkontrolle“. Darin ist nicht nur ein 4-Schritte-Prüfschema enthalten, sondern auch nützliche Arbeitshilfen zum Thema Embargo-Check, US-Re-Exportkontrolle und vielem mehr.

