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Der andauernde US-Iran-Konflikt löst Trendumkehrungen an den Märkten aus

Die Hoffnung auf einen umfassenden Frieden im Nahen Osten war nach Einschätzungen vieler Analysten Mitte Juli kaum noch berechtigt. Zwar war die ersehnte Einigung in den letzten Wochen zeitweise in greifbare Nähe gerückt. Weitere militärische Auseinandersetzungen führten jedoch dazu, dass eben diese Hoffnung mit entsprechenden Folgen für die Rohstoffmärkte begraben werden musste. Donald Trump höchstpersönlich äußerte Zweifel, dass aus dem Rahmenabkommen ein langfristig verbindlicher Friedensplan werden kann. Weitere diplomatische Gespräche sollten zunächst in Pakistan stattfinden. Die Komplexität der Krise sowie das US-Atomabkommen mit Saudi-Arabien erlaubten zur Sommermitte keine realistische Prognose.

Matthias Nemack

06.08.2026 · 2 Min Lesezeit

Iran spielte abermals seine Bedeutung für den Energiemarkt aus

Dass die Straße von Hormus einer der zentralen, wenn nicht sogar der neuralgische Punkt im Iran-Konflikt bleiben würde, lag auf der Hand. Die iranische Regierung in Teheran ist sich der Bedeutung der Region für die weltweite Ölversorgung bewusst. Eben deshalb war die erneute Sperrung der Durchfahrt unter Mithilfe der jemenitischen Huthi-Rebellen keine Überraschung. Nicht minder absehbar waren vor diesem Hintergrund erneute Eskalationen, etwa in Form des Aufkeimens des eigentlich seit Jahren weitgehend ruhenden Konflikts zwischen den Huthi-Milizen und Saudi-Arabien. Politische Beobachter warnten vor einem weiteren möglichen Flächenbrand in der gesamten Region.

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