Gastbeitrag

So wenden Sie die Genehmigungscodierungen im EZT-online für die Ausfuhr korrekt an

Wie Sie wissen, können sich aus Genehmigungscodierungen Ausfuhrverbote und/oder Genehmigungspflichten ableiten. Darum ist es äußerst wichtig, dass Sie sich immer wieder mit den betreffenden Vorschriften sorgfältig auseinandersetzen. Daher gebe ich Ihnen hier einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Genehmigungscodierungen.

Pero Rusovac

30.08.2024 · 1 Min Lesezeit

Meine 4 Praxis-Tipps

  1. Arbeiten mit Zolldienstleistern: Geben Sie Ihrem Dienstleister die notwendigen Codierungen vor. Denn nur Ihr Unternehmen ist für die Richtigkeit der Codierungen verantwortlich.
  2. Eigene Erstellung der Ausfuhrbegleitdokumente (MRN): Überprüfen Sie regelmäßig, ob voreingestellte Negativcodierungen noch aktuell sind. Beachten Sie, dass Vorschriften wie die Anhänge der EU-Dual-Use-VO 821/2021 regelmäßig aktualisiert werden. Daher ist es wichtig, die Vorschriftenänderungen stets im Blick zu haben, um Verstöße gegen das Exportkontrollrecht auszuschließen.
  3. Russland-Embargo und Umgehungsgeschäfte: Verfolgen Sie tagesaktuell die Verordnungen, insbesondere die VO 833/2014. Nutzen Sie das Vieraugenprinzip, um Exporte sicher zu überwachen. Informieren Sie sich täglich über die Veröffentlichungen der Amtsblätter der EU-Kommission, da diese sofort in Kraft treten.
  4. Verlassen Sie sich nicht nur auf ATLAS: Die darin integrierte Plausibilitätsprüfung ersetzt nicht Ihre eigenverantwortliche Recherche!

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