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Wachsende Gefahr von Preiseskalationen durch den weltweiten Zollstreit

2025 bleibt ein bewegtes Jahr. Probleme, das sprichwörtliche Sommerloch zu füllen, haben Medienvertreter nicht. Vielmehr ist die thematische Vielfalt noch größer als in den letzten Jahren. Die Gefahr einer Verschärfung der Krisen im Nahen Osten und in der Ukraine, der Zollstreit und Herausforderungen wie anhaltende Rezessionsängste sind nur einige zentrale Punkte. Die globalen Aspekte gingen am Rohstoffmarkt nicht spurlos vorbei. Gerade die Androhung neuer Zölle aus den USA erhöhte den Druck auf Einzelwerte – einmal mehr sind es die Edelmetalle, die wichtige Weichen stellen könnten. Doch es gibt auch Hoffnung, wie die Gespräche zwischen den USA und der EU.

Matthias Nemack

06.08.2025 · 2 Min Lesezeit

Deutschland droht die Rückkehr zum Abschwung

Mit Blick auf die deutsche Wirtschaft gab es Mitte Juli eine ganze Reihe mahnender Stellungnahmen zum aktuellen Stand. Die Deutsche Bundesbank etwa gab zu Protokoll: Die Zollpläne Donald Trumps stellen ein massives Risiko für die Industrie in Deutschland dar. Die Warnungen fielen eindeutig aus. Das dritte Jahr in Folge könnte es kein Wachstum der heimischen Wirtschaft geben, was für sich genommen bereits ein einmaliges Szenario in der Geschichte der Bundesrepublik darstelle. Das Inkrafttreten der neuen Zölle in Höhe von 30 % auf EU-Importe in die USA hätte die „deutsche Krise“ ungleich verschärft.

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