Der Kampf um chinesische Exportlizenzen spitzt sich zu
Kernthema der Rohstoff-Beziehungen zwischen China und Europa bleiben Seltene Erden. In diesem Bereich wird der chinesische Einfluss auf den Rohstoffmarkt am offensichtlichsten. Schrittweise hat China über Jahre die Ausfuhrquoten gesenkt. Die Vereinbarungen zwischen Peking und Brüssel hatten eine andere Handelspolitik im Blick. Ziel in der Vergangenheit war es, europäische Unternehmen zu unterstützen und durchgehende Lieferungen bedeutender Rohstoffe sicherzustellen. Die EU-Handelskammer kommt in Analysen zu anderen Ergebnissen. Der Mechanismus, so die Experten, greift nicht in der geplanten Weise. Die Handelskammer veröffentlichte Details zu 141 Lizenzen für Rohstoffexporte zu Seltenen Erden aus China für die EU: Genehmigungen habe es für 19 Anträge gegeben. Bei 121 Anträgen mit dem Vermerk „dringend“ warte man noch immer auf eine endgültige Entscheidung aus Fernost.
