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Präferenzprüfung wie der Zoll – So machen Sie Ihr internes Audit verifizierungssicher
Sie stellen EUR.1 aus oder arbeiten mit Ursprungserklärungen? Sie beantragen im Import regelmäßig Präferenzzölle? Dann sollten Sie sich eine Frage ehrlich stellen: Würde Ihr Dossier eine Zoll-Verifizierung bestehen? Denn genau so laufen Präferenzprüfungen in der Praxis: Ein Partnerland bittet den deutschen Zoll um Überprüfung eines ausgestellten Präferenznachweises – und plötzlich steht Ihr Unternehmen im Fokus. Was als Einzelfall beginnt, kann sich bei Unstimmigkeiten schnell ausweiten. Wenn Sie eine Präferenzprüfung „wie durch den Zoll“ intern aufsetzen, denken Sie nicht in Formularen, sondern in Prüfungslogik. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie daraus ein strukturiertes, belastbares Auditprogramm entwickeln.
Julianna Straib-Lorenz
26.03.2026
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6 Min Lesezeit
Legen Sie Ziel und Umfang fest – sonst prüfen Sie ins Blaue
Bevor Sie in die Details gehen, definieren Sie klar, was Sie prüfen wollen. Denn es gibt unterschiedliche Prüfungsmöglichkeiten. Wenn Sie die Prüfungsdetails festgelegt haben, können Sie auch im Rahmen eines IKS (Internes Zollkontrollsystem) einzelne Bereiche stichprobenweise prüfen.
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