NEWS

„Made for Germany“ soll zur ökonomischen Wende führen

Es steht schlecht um die deutsche Wirtschaft. Darüber konnte auch das erwähnte Wachstum von 0,4 % im ersten Quartal nicht hinwegtäuschen. Von einem Ende der Konjunkturflaute ist insgesamt wenig zu spüren. Nicht nur die Deutsche Bundesbank verwies im Juli auf die Folgen einer weiteren Eskalation im Zollstreit. Die Initiative „Made for Germany“ soll als Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik den erforderlichen Wandel bringen. Die geplanten Investitionssummen der beteiligten Unternehmen klingen vielversprechend. Kurzfristig wird das Vorhaben aber kaum Veränderungen bringen können. Der Zeitdruck ist größer denn je, so das Credo vieler Beobachter.

Matthias Nemack

06.08.2025 · 2 Min Lesezeit

Deutschlands Wirtschaft droht eine fortgesetzte Durststrecke

Ein drittes „Nullerjahr“ hintereinander ohne Wachstum wäre laut Bundesbank-Präsident Joachim Nagel ein äußerst kritisches Novum in der Geschichte. Aus diesem Grund drängte Nagel auf schnelle Verhandlungen zwischen den USA und Vertretern Europas. Nur so ließen sich die momentanen Unsicherheiten für die EU-Wirtschaft zufriedenstellend lösen. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz betonte der Bundesbank-Chef aber, es dürfe keine Einigungen um jeden Preis geben. Fairness und „dauerhaft tragfähige Handelsbedingungen“ müssten im Fokus stehen. Wie faire Resultate aussehen können, bewerten die USA und die EU recht unterschiedlich, wie Ende Juli einmal mehr deutlich wurde.

Sie haben noch keinen Zugang?

Testen Sie ‚Rohstoffeinkauf aktuell‘ 14 Tage GRATIS und profitieren Sie von:

  • einem schnellen Marktüberblick über Preisentwicklungen auf Rohstoffmärkten
  • konkreten Experteneinschätzungen zu Preisentwicklungen
  • Einkaufsmanager-Indizes und Konjunktur-Barometer