IWF sieht großen Handlungsbedarf im deutschen System
Bis zum Jahr 2036, so die Berechnungen des Internationalen Währungsfonds, muss Deutschland eine Summe von sage und schreibe 220 Milliarden € einsparen. Dies entspricht laut dem IWF-Konsolidierungsbedarf einem Anteil von 5 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ohne umfassende Reformen sei dieses Ziel nicht erreichbar. Die Experten des IWF sehen vor allem 3 – im negativen Sinne – herausragende systemische Risiken. Zum einen geht es um den demografischen Wandel, also den Anstieg älterer Menschen, die die Renten- und Gesundheitskassen immer stärker belasten. Weiterhin würden die deutschen Zinskosten pro Jahr um 18 Milliarden € steigen. Auf internationaler Ebene sind vorrangig die dramatisch gestiegenen Ausgaben für Verteidigung relevant, da diese direkte Folge der globalen Entwicklungen sind.
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