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Kennen Sie das Toyota-Produktionssystem? Es funktioniert auch in der Exportkontrolle!

Als umfassendes Management- und Produktionssystem erzeugt das Toyota-Produktionssystem (TPS) effiziente, flexible und qualitativ hochwertige Prozesse. Es basiert auf zwei Kernprinzipien: Just-In-Time (JIT) und Jidoka (Automatisierung mit menschlicher Note). Diese Hauptsäulen werden ergänzt durch unterstützende Prinzipien wie Kaizen, Heijunka, Andon, Poka Yoke, OEE und Kanban.

Holger Schmidbaur

27.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Warum Sie das interessieren sollte? Diese Prozesse passen auch ideal zur Exportkontrolle und können Ihnen helfen, schneller und rechtssicherer handeln zu können.

Just-In-Time (JIT) 

„Produziere nur das, was benötigt wird, genau dann, wenn es gebraucht wird, und in der exakt erforderlichen Menge“. JIT reduziert Verschwendung, senkt Kosten und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Durch optimierte Materialflüsse und klare Bedarfsermittlungen können Güter rechtzeitig für Exporte bereitgestellt werden, ohne übermäßige Lagerbestände anzuhäufen. 

Jidoka 

Maschinen und Mitarbeiter stoppen den Produktionsprozess beim ersten Auftreten eines Fehlers. So wird verhindert, dass Fehler weitergegeben werden, wodurch die Qualität der Produkte gesichert wird. Dank Jidoka können Sie Fehler in der Dokumentation oder Klassifizierung der Güter frühzeitig erkennen, bevor sie regulatorisch Probleme im Export verursachen. 

Kaizen 

Kleine Änderungen führen über die Zeit zu großen Verbesserungen durch die kontinuierliche, schrittweise Optimierung von Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen. 

Heijunka 

Die Produktion wird ausbalanciert, um einen konstanten Ausstoß ohne große Schwankungen zu gewährleisten. So wird die Belastung für alle Mitarbeiter und Maschinen reduziert.  

Kanban 

Ein visuelles System mit Karten kann die Produktion und Bestandsmengen steuern. Das stellt die optimale Verwaltung von Beständen sicher.  

Andon 

Nutzen Sie visuelle Hilfsmittel (bspw. Lichter), um den Status der Produktion anzuzeigen. So fördern Sie Transparenz und ermöglichen schnelle Problemlösungen. 

Poka Yoke 

Führen Sie Mechanismen ein, die Fehler in der Produktion vermeiden. Solche Systeme minimieren nicht nur menschliche Fehler, sondern verbessern auch die Produktqualität. 

Overall Equipment Effectiveness 

OEE ist ein Maß für die Effektivität von Produktionsanlagen. Damit lassen sich Bereiche zur Verbesserung identifizieren und die Auslastung der Anlagen maximieren.

ZOLEX empfiehlt:

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Holger Schmidbaur ist als Global Customs & Trade Manager in der Schweiz angestellt und verantwortet in dieser Position die globalen Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse. Vor dieser Funktion hat er als Zoll- […]