Alte und neue Herausforderungen für Europas Stahl- und Schrottmarkt
Der Stahlsektor befand sich zum Ende des zweiten Quartals noch immer in einem ernsten Krisenmodus. Anbieter litten unter einer erheblich gesunkenen Nachfrage als Folge der Unsicherheiten durch den Iran-Krieg. Können sich die USA und der Iran auf ein nachhaltiges Abkommen verständigen, könnte sich die Lage auf dem Markt allmählich entspannen. Es wird jedoch dauern, bis die über Monate entstandenen Überkapazitäten abgebaut werden. Zudem gibt es laut der OECD noch ein großes Problem: Subventionierter Stahl aus China bei gleichzeitig hoher Nachfrage macht Europas Marktteilnehmern das Leben schwer.
Matthias Nemack
10.07.2026
