Kurzmeldung

Zollbehörden stoppen gefährliche Waren aus Fernost – Sie sollten deswegen jetzt Ihre Lieferketten aktiv prüfen

Bei einer großangelegten Kontrollaktion (Aktion: Priority Control Area) der EU-Zollbehörden kam heraus, dass ein erschreckend hoher Anteil der Waren aus Drittländern, die über den E-Commerce direkt zu Konsumenten gelangen, geltende Sicherheitsstandards massiv verletzt. Besonders Spielzeug und kleine Elektrogeräte stehen im Fokus. Die Zollstellen arbeiten hierbei enger denn je mit den Marktüberwachungsbehörden zusammen. Da das Volumen kleiner Pakete seit 2022 jährlich um das Doppelte wächst, hat die EU nun eine Priorität festgelegt: die Durchsetzung von Produktkonformität direkt an der Grenze.

Holger Schmidbaur

16.03.2026 · 2 Min Lesezeit

Das Ergebnis dieser aktuellen Untersuchung ist alarmierend und zeigt eine deutliche Verschärfung der Lage: Über die Hälfte der geprüften Waren erfüllte die EU‑weiten Standards nicht. Noch gravierender fällt das Bild bei gezielten Labortests aus, bei denen ganze 84 % der Produkte als gefährlich eingestuft wurden.

Diese Quote macht unmissverständlich klar, dass sich die Behörden nicht mehr auf formale Dokumentenprüfungen verlassen. Der Zoll kontrolliert zunehmend die physische Beschaffenheit der Ware – und das mit wachsender Konsequenz.

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