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Wo genau steht die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal?

Die Notwendigkeit weitreichender Reformen ist in Deutschland unumstritten. Allein die Antworten auf die Frage nach den angemessenen Reaktionen auf die andauernde Krise fallen in den verschiedenen politischen Lagern erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. Bereits innerhalb der Bundesregierung gehen die Ansichten über die richtigen Schritte weit auseinander. Die finanzpolitischen Herausforderungen sind nichts weniger als gewaltig. Einschnitte im Rentensystem, Vermögensteuer und Anpassungen im Sozialsystem sind 3 Ansätze, über die seit Beginn der Amtszeit mit harten Bandagen gestritten wird. Eine neue Einschätzung des IWF befeuerte die Diskussion im Februar nochmals.

Matthias Nemack

06.03.2026 · 2 Min Lesezeit

Erschwerte Wirtschaftsbedingungen zum Jahreswechse

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts hat die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2025 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Als Auslöser der schwachen Wachstumsimpulse nennen die Statistiker u. a. gestiegene private und öffentliche Konsumausgaben. Zudem zeigten sich sogenannte Bruttoanlageinvestitionen im Jahresschnitt rückläufig. Die Behörde sah in der Schlussphase des Jahres eine geringe Konjunkturbelebung. Ohne einen Positivtrend im so wichtigen Exportbereich agiert die deutsche Wirtschaft wie gehabt auf sprichwörtlich dünnem Eis. Hier sind es die fehlende Auslandsnachfrage, Zollanhebungen und die schwierige Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb, die den Druck konstant hochhalten. Die parallel erkennbaren Schwierigkeiten im Import verbessern die Ausgangslage der deutschen Wirtschaft für das neue Jahr nicht gerade.

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