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Wie folgenschwer ist der Irankonflikt für den Rohstoffmarkt?

In erster Instanz waren es aus offensichtlichen Gründen die schwerwiegenden Auswirkungen auf die zivile Bevölkerung in Iran und der Region insgesamt, die in der Berichterstattung zum Militärschlag der USA und Israels die Hauptrolle spielten. Gleichzeitig wurden sehr schnell nach den ersten Angriffen und Reaktionen Spekulationen über eine eventuelle Ausweitung des Kriegs laut. Eng damit verbunden: die Angst vor Ölpreisen, die schlimmstenfalls sogar über das Niveau aus früheren Krisen hinaus steigen könnten. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, was ein längerer Konflikt für den Rohstoffmarkt als Ganzes bedeutet. Im globalisierten Handel mit Ressourcen können einzelne Märkte schließlich niemals isoliert betrachtet werden.

Matthias Nemack

10.04.2026 · 2 Min Lesezeit

Energiemarkt bleibt Knackpunkt für die Industrie

Die Wirtschaftsweise Schnitzer war erwartungsgemäß nicht die einzige Expertin, die die Auswirkungen des Konflikts in Iran zwar als potenzielles Problem für die deutsche Wirtschaft sah, aber nicht durchweg schwarzmalen wollte. Die wichtigste Frage wird sein, ob Iran für längere Zeit den Versuch unternehmen wird, das Durchfahren der Straße von Hormus zu erschweren oder gänzlich zu verhindern. Die USA wollen eben diese dauerhafte Störung der Passage mit allen Mitteln verhindern und riefen zum Redaktionsschluss nach Mitwirkung ihrer NATO-Partner. Die Europäische Union sah sich nach Prüfung der Bündnis-Vereinbarungen nicht in der Pflicht, sprichwörtliche Schützenhilfe zu leisten. Schnitzer betonte, die Krise sei ein „Weckruf “ für Deutschlands Wirtschaft.

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