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Weitere Eskalationen im Zollstreit immer wahrscheinlicher

Auch ohne hellseherische Fähigkeiten stand bereits zur Mitte des ersten Quartals fest, dass Zölle in der einen oder anderen Weise noch lange eine Rolle spielen. Schließlich sind diese gewissermaßen des US-Präsidenten „liebstes“ Instrument, um Druck auf den Rest der Welt auszuüben. Deshalb hatte das Weiße Haus frühzeitig die Prüfung alternativer juristischer Optionen angekündigt, um im Fall einer unerwünschten Supreme-Court-Entscheidung auf zollpolitische Maßnahmen zurückgreifen zu können. Auch verfolgte Donald Trump zum Jahresstart trotz bevorstehender Midterm-Wahlen und zunehmenden Missmuts in der Bevölkerung einen noch härteren Kurs als im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit.

Matthias Nemack

06.02.2026 · 8 Min Lesezeit

Auch in der eigenen Partei erhält Trump Gegenwind

Faktisch wächst der Widerstand gegen Trumps Politik nicht nur bei den Wählerinnen und Wählern. Auch politisch rumort es zusehends, sogar in den eigenen Reihen. Spätestens die Forderung, Grönland unter die Kontrolle der USA zu bringen, veranlasste eine wachsende Gruppe innerhalb der republikanischen Partei zum Kopfschütteln. Ob die angedrohten US-Strafmaßnahmen im Schulterschluss mit den Demokraten gestoppt werden können, war zum Redaktionsschluss ungewiss. Fest stand hingegen, dass das Weiße Haus in diesem Fall nach weiteren Wegen zur Übernahme Grönlands suchen würde. Die überraschende Einigung rund um das Weltwirtschaftsforum in Davos werteten viele Beobachter als erneuten Beweis für die Unberechenbarkeit Trumps.

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