Mercosur-Abkommen soll US-Sorgen teils auffangen
Das Abkommen soll auf transatlantischer Ebene eine Wirtschaftsleistung von 21 Billionen US-Dollar pro Jahr ermöglichen. Die Öffnung Südamerikas ist insofern ein spezieller Fall, da sich die Staaten über Jahrzehnte regelrecht abgeschottet und ihre Märkte für Europa nur sehr begrenzt zugänglich gehalten hatten. Medien diskutierten in den vergangenen Monaten entsprechen rege, in welchem Umfang das neue Bündnis Einfluss auf die Weltordnung haben kann. Die politische Zeitenwende in den USA dürfte sich auf die Entscheidungsfreude aller Parteien am Verhandlungstisch günstig ausgewirkt haben. Schließlich sind Länder auf beiden Seiten immer wieder Ziel der Zolldrohungen Trumps gewesen. Dieser empfindet die künftige Partnerschaft fraglos als Affront und könnte weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. Die am Abkommen beteiligten Ländern könnten dafür auf mehr Rückhalt ihres jeweiligen Partners vertrauen, um die Folgen neuer Zölle aufzufangen. Zunächst aber konnte das Abkommen wegen mangelnder Zustimmung bekanntlich nicht zum Abschluss gebracht werden. Die mitverantwortlichen EU-Grünen boten indes umgehend ihre Mitwirkung im Sinne einer schnellen Ratifizierung an.
Sie möchten diesen Artikel vollständig lesen?
Hier geht es weiter:
Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.
Sie sind noch kein Kunde von ZOLEX?
Erweitern Sie Ihren Zugang und
testen Sie unsere Produkte: