Kurzmeldung

USA verhängen Zölle gegen Kubas Handelspartner – Was Sie als EU- und deutsches Unternehmen jetzt wissen müssen

Liefern Sie Waren in die USA oder importieren Sie Produkte mit Ursprung außerhalb der EU? Dann sollten Sie eine neue handelspolitische Maßnahme der USA aufmerksam verfolgen. Ab Ende Januar 2026 können zusätzliche US-Zölle auch Importe aus Ländern treffen, die indirekt mit Kuba Geschäfte machen.

Julianna Straib-Lorenz

27.02.2026 · 2 Min Lesezeit

Das ist der Hintergrund der Maßnahme

Mit der Executive Order (E.O.) 14380 führen die USA ein neues Zollinstrument ein. Ziel ist es, wirtschaftlichen Druck auf Kuba auszuüben, indem nicht nur direkte Handelspartner, sondern auch Länder erfasst werden, die Kuba mittelbar mit Öl versorgen. Die Maßnahme trat am 30. Januar 2026 um 00:01 Uhr (Eastern Standard Time) in Kraft. Der Begriff „indirekt“ ist dabei weit gefasst und umfasst auch Lieferungen über Zwischenhändler oder Drittstaaten, wenn bekannt ist oder angenommen werden kann, dass das Öl letztlich für Kuba bestimmt ist. Welche Länder konkret betroffen sein werden, steht derzeit noch nicht fest.

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