Industrie fürchtet ungewisse Zukunft des Ölmarktes
Ohne das Leid der Opfer in der Region relativieren zu wollen, kann attestiert werden: Dass aus der problematischen Situation in einzelnen Gebieten des Nahen Ostens ein Konflikt der gesamten Region wird, ist für die deutsche Industrie äußerst bedenklich. Kaum hatten sich die Aussichten gebessert, folgt direkt die nächste Herausforderung. Das IW errechnete Milliardenverluste für die Wirtschaft, sollten die Ölpreise nicht nur kurzfristig auf mehr als 100 US-Dollar pro Barrel steigen. Ob der Einkauf mit derlei Kosten rechnen muss, wird anhand der Aufrechterhaltung bzw. Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus entschieden, die Experten gerne als das wichtigste Nadelöhr des internationalen Ölhandels bezeichnen. Zeitweise war die Versorgung durch die Wasserstraße bereits zum Erliegen gekommen. Selbst, wenn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausgabe eine Besserung der Lieferlage eingetreten sein sollte, könnten vorherige Komplikationen noch für eine ganze Weile nachwirken.
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