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Novelle zum Außenwirtschaftsgesetz: So setzen Sie die neuen Regeln rechtssicher um und verhindern hohe Bußgelder

Die Durchsetzung von Sanktionen und die Ahndung von Verstößen werden immer wichtiger. Das zeigt die aktuelle Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) sehr deutlich. Um Ihr Unternehmen vor Bußgeldern und strafrechtlichen Folgen zu schützen, sollten Sie die neuen Vorgaben genau kennen. Ebenso wichtig ist es, Ihre internen Abläufe daran anzupassen. Lesen Sie hier, wie Sie die Änderungen konkret umsetzen, welche Pflichten jetzt gelten – und welche praktischen Schritte Sie sofort gehen können, um rechtssicher zu handeln.

Holger Schmidbaur

10.11.2025 · 6 Min Lesezeit

Wie durch die AWG-Novelle verdeutlicht wird, liegt ein neuer Schwerpunkt auf der Sanktionierung von Verstößen. Machen Sie sich mit den Änderungen vertraut. Indem Sie diese Neuerungen verstehen und Ihre internen Prozesse entsprechend anpassen, werden Sie in der Lage sein, Ihre Firma vor hohen Bußgeldern und Strafen zu schützen.

Hintergrund: Warum die Gesetze nun schärfer werden

Die EU hat mit der Richtlinie 2024/1226 das Sanktionsstrafrecht europaweit vereinheitlicht. Ziel ist es, die Umgehung von restriktiven Maßnahmen effektiver zu bekämpfen und so die Wirksamkeit der Sanktionen zu erhöhen. Diese Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten, bestimmte Verstöße als Straftaten einzustufen und mit entsprechenden Sanktionen zu belegen. Deutschland setzt diese Vorgaben nun mit der Novelle des AWG und der ­Außenwirtschaftsverordnung (AWV) um.

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