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Leichtes Wirtschaftsplus: Dauerbrenner oder Eintagsfliege?
Erfreulich waren die Zahlen, die das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr im Januar veröffentlichen konnte. Um immerhin 0,2 % stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt trotz aller Probleme am Ende doch noch. Die Reaktionen auf die Bekanntgabe fielen erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. In einem Punkt aber waren sich die meisten Experten einig: Dass die Wirtschaft nach 2 Jahren der Rezession endlich wieder wachsen konnte, schürt zunächst einmal die Hoffnung und bringt die Erkenntnis, dass sogar vor dem Hintergrund eines derart unkalkulierbaren Zollkriegs Wachstum möglich ist. Der besagte Handelsstreit ist gleichzeitig aber der meistgenannte Grund in Analysen, die weiteres Wachstum eher für unwahrscheinlich halten.
Matthias Nemack
06.02.2026
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2 Min Lesezeit
Mini-Wachstum ist im Gesamtkontext einzuordnen
Die Statistiker der Wiesbadener Behörde führten als Begründung für das minimale Plus nicht generell den Aufschwung in der Industrie an. Vielmehr ist der Ausbruch aus der rezessiven Stimmung die Folge der Investitionsbereitschaft des Staates sowie der besseren Konsumlaune im privaten Sektor gewesen. Bundesamts-Präsidentin Ruth Brand betonte die andauernde Schwäche des deutschen Exportsektors.
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