KURZMELDUNGEN

Können Abkommen für Europa eine echte Erfolgsgarantie sein?

Die „Welt“ titelte Anfang Februar, dass Deutschland neue Freunde braucht, um die derzeitige Krise zu überwinden. Unbegründet war diese Bewertung des wirtschaftlichen Status sicher nicht. Für die größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union ist das Drängen auf weitere neue Freihandelsabkommen selbstverständlich maßgeblich. Das EU-Abkommen mit den Mercosur-Staaten soll den Weg zur größten internationalen Freihandelszone der Welt ebnen. Nützlich könnte das Bündnis für Konsumenten sein, weshalb Experten eine schnelle Realisierung fordern. Die Stiftung Wissenschaft und Politik befand sich dahingehend in guter Gesellschaft anderer Verbände. Aber kann neben den Endkunden tatsächlich auch die deutsche Wirtschaft in wesentlichem Umfang profitieren? Langfristige positive Auswirkungen sind nicht garantiert.

Matthias Nemack

06.03.2026 · 2 Min Lesezeit

„Made in Europe“ soll zum Qualitätsmerkmal werden

Europa hat inzwischen erkannt, dass es sich nicht nur auf stabile Partnerschaften verlassen darf. Das zeigt die von Brüssel ausgerufene Strategie „Made in Europe“. Diese soll den Binnenmarkt nach außen stärken. Der Ansatz erntete nicht nur Zuspruch. Stéphane Séjourné gehört zu jenen Vertretern der Gemeinschaft, die sehr wohl negative Aspekte der Strategie erkennen. Die EU sei schlecht beraten, auf einen harschen protektionistischen Kurs nach dem Vorbild der USA zu setzen. Eine strikte Bevorzugung heimischer Unternehmen bei der öffentlichen Auftragsvergabe etwa sei nicht ratsam. Aus diesem Grund kündigte Séjourné an, Ende Februar ein eigenes Gesetz vorlegen zu wollen. Dieses soll statt purem Protektionismus auf Gleichstellung europäischer Unternehmen im Wettbewerb mit den USA und China setzen.

Sie möchten diesen Artikel vollständig lesen?
Hier geht es weiter:

Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.

Sie sind noch kein Kunde von ZOLEX?
Erweitern Sie Ihren Zugang und
testen Sie unsere Produkte: