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Kann sich Deutschland aus dem Klammergriff der Krise befreien?

Eigentlich lasen sich die Prognosen zur deutschen Wirtschaft seit Monaten wie ein Untergangsszenario. Diese Zeit schien zum Sommerende überstanden zu sein. Darauf jedenfalls deuteten die Konjunkturprognose des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und die Vorhersagen anderer Experten zum Sommerende hin. Schon früher hatte es Anzeichen für eine vorsichtige Erholung gegeben. Wichtig waren die Einschätzungen, weil die Institute zuvor wegen des Kriegs im Nahen Osten und nachfolgend dramatisch gestiegener Energiepreise vor höherer Inflation und bremsenden Auswirkungen des Energiepreisschocks gewarnt hatten. Nun könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) doch schneller zulegen als gedacht.

Matthias Nemack

09.10.2026 · 2 Min Lesezeit

Deutschlands Exportbranche sieht spürbare Zuwächse

Vorboten zur vermuteten besseren Stimmung der deutschen Wirtschaft waren die vom ifo-Institut veröffentlichten Daten zu den Exporterwartungen aus dem August. Das wichtige Barometer der Münchener Experten zeigte einen Wert von +9,6 Punkten. Noch im Vormonat hatte der Wert bei -2,8 Punkten gelegen. Den Analysten zur Folge verdankte Deutschland diese Kurswende 2 wesentlichen Faktoren: Auf der einen Seite erlebte das europäische Ausfuhrgeschäft einen regelrechten Boom. Exporte konnten sich über den höchsten Barometerstand seit Beginn des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine freuen.

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