Leserfrage

Gefahr aus Fernost: Was sollen wir tun, wenn der chinesische Stammlieferant plötzlich auf der US-Unverified List landet?

Leser haben uns diese Frage gestellt – wir liefern die Antwort.

Holger Schmidbaur

02.03.2026 · 2 Min Lesezeit

FRAGE: Wir sind ein deutsches Maschinenbauunternehmen und beziehen seit Jahren wichtige Komponenten von einem festen Lieferanten aus China. Bei einem routinemäßigen Screening stellten wir nun fest: Unser Partner steht auf der Unverified List (UVL) des US-amerikanischen Bureau of Industry and Security (BIS). Das verunsichert uns massiv: Hat dieser US-Listungseintrag unmittelbare Auswirkungen auf unsere Importe nach Deutschland? Viel wichtiger noch: Dürfen wir weiterhin Ersatzteile oder Werkzeuge an diesen Lieferanten nach China exportieren? Wir setzen in unseren Produkten keine US-Komponenten ein, sorgen uns aber um die Reputation und mögliche Sanktionsrisiken. Wie müssen wir uns jetzt rechtlich und operativ verhalten?

ANTWORT von Holger Schmidbaur: Ihre Verunsicherung ist absolut nachvollziehbar. Die Dynamik im Handelskonflikt zwischen den USA und China führt dazu, dass immer mehr Unternehmen in Grauzonen der Exportkontrolle geraten. Lassen Sie uns die Situation strukturiert analysieren.

Sie möchten diesen Artikel vollständig lesen?
Hier geht es weiter:

Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.

Sie sind noch kein Kunde von ZOLEX?
Erweitern Sie Ihren Zugang und
testen Sie unsere Produkte: