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Entwickelt sich 2026 zum Jahr der großen Wirtschaftskonflikte?

Die erneute Urteilsverschiebung des US-Supreme Courts zu den Strafzöllen der USA Mitte Januar hält sowohl die Vereinigten Staaten als auch die von den Zöllen betroffenen Länder weiterhin im Ungewissen. Gerade für die Administration Trump steht nach Einschätzungen von Experten viel auf dem Spiel. Die Entscheidung könnte massive Folgen für die Inflation und den US-Haushalt haben. Trotz der ohnehin hohen Unsicherheiten drohte der US-Präsident im Iran-Konflikt Partnern des Regimes mit hohen Zöllen. Betroffen wäre unter anderem China, das Waren im Milliardenwert mit Iran handelt und den Großteil des iranischen Öls abnimmt. Indirekt würde auch Deutschland die Sanktionen spüren.

Matthias Nemack

06.02.2026 · 3 Min Lesezeit

Trumps Politik kennt noch immer nur ein Wachstumsziel

Über 80 % der Öllieferungen der Islamischen Republik gehen Analysten zufolge an China. Kein Wunder, dass Kritik aus Peking nach den Drohungen aus dem Weißen Haus nicht lange auf sich warten ließ. Einmal mehr lautete die klare Botschaft des chinesischen Außenministeriums: In einem Zollstreit könne es keinen Sieger geben. Setzt Donald Trump seine Ankündigung dauerhaft in die Tat um, könnte dies einen Rückfall in die schlimmste Phase des Handelsstreits im Jahr 2025 bedeuten – in die Zeit, bevor sich die beiden führenden Wirtschaftsmächte auf einen Deal geeinigt hatten. China importierte beispielsweise 2022 Güter im Gesamtwert von gut 22 Milliarden US-Dollar aus Iran, der wiederum Waren mit einem Volumen von 15 Milliarden US-Dollar von seinem Partner bezog. Auch andere Staaten treiben trotz scharfer Sanktionen der USA nach wie vor regen Handel mit Iran.

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