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Eklatante Verstöße gegen OFAC-Sanktionen: Mit der richtigen Strategie vermeiden Sie, in dieselbe Falle zu tappen

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) verhängte eine Einigung von 3,1 Mio. USD gegen eine Digital‑Assets‑Plattform wegen Verstößen gegen Iran‑Sanktionen. Der Fall zeigt, wie schnell Fehlverhalten im Kundenservice zu hohen Strafen führt und warum Sie als Exportkontroll‑ und Zollbeauftragte Ihre Kontrollen und Schulungen intensivieren sollten. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie und Ihre Mitarbeiter am besten vorgehen, um nicht auch ins Visier der OFAC zu geraten.

Holger Schmidbaur

16.02.2026 · 2 Min Lesezeit

Die genannte Digital-Assets-Plattform leistete in 254 Fällen Support für klar im Iran befindliche Nutzer – ein direkter Sanktionsverstoß und begünstigt durch mangelhafte Standortprüfungen. Besonders gravierend waren 12 Fälle, in denen Mitarbeiter trotz Sperrungen durch Partnerbörsen VPN‑Nutzung empfahlen, um iranische IP‑Adressen zu verschleiern.

Die Konsequenz: Willkürliches Handeln führt zu „eklatanten Verstößen“

Das OFAC bewertete diese 12 Vorfälle als „eklatante Verstöße“ (egregious violations). Ausschlaggebend dafür war die wissentliche und rücksichtslose Natur der Handlungen des Personals, die direkt die Compliance-Bemühungen von Drittpartnern untergrub. Trotz des Wissens von Management und Mitarbeitern über die Geo-Fencing-Beschränkungen der Partner zur Einhaltung des US-Rechts, wurde weiterhin der Zugang für sanktionierte Nutzer ermöglicht. Das führte letztendlich zu der hohen Vergleichszahlung von 3,1 Millionen Dollar.

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