Die genannte Digital-Assets-Plattform leistete in 254 Fällen Support für klar im Iran befindliche Nutzer – ein direkter Sanktionsverstoß und begünstigt durch mangelhafte Standortprüfungen. Besonders gravierend waren 12 Fälle, in denen Mitarbeiter trotz Sperrungen durch Partnerbörsen VPN‑Nutzung empfahlen, um iranische IP‑Adressen zu verschleiern.
Die Konsequenz: Willkürliches Handeln führt zu „eklatanten Verstößen“
Das OFAC bewertete diese 12 Vorfälle als „eklatante Verstöße“ (egregious violations). Ausschlaggebend dafür war die wissentliche und rücksichtslose Natur der Handlungen des Personals, die direkt die Compliance-Bemühungen von Drittpartnern untergrub. Trotz des Wissens von Management und Mitarbeitern über die Geo-Fencing-Beschränkungen der Partner zur Einhaltung des US-Rechts, wurde weiterhin der Zugang für sanktionierte Nutzer ermöglicht. Das führte letztendlich zu der hohen Vergleichszahlung von 3,1 Millionen Dollar.
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