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Bund und Länder wollen mit Preisdeckel Ausbrüche bei Energie verhindern
Die Debatte um den Füllstand deutscher Gasspeicher hatten wir schon in der vorherigen Sonderausgabe angeschnitten. In der Zwischenzeit hat sich die Lage weiter verschärft. Selbst die strategischen Reserven der USA gehen laut Medienberichten zum Sommerende allmählich zur Neige. Warnungen vor einer ungleich größeren Ölkrise machten zum Redaktionsschluss die Runde. Für Beobachter kamen die Meldungen über Angriffe auf Pipelines nicht unerwartet. Nochmalige Sperrungen der Straße von Hormus wegen gescheiterter Friedensbemühungen in Nahost würden den Markt noch stärker belasten. Zur selben Zeit suchte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nach Möglichkeiten, die leeren Speicher für den nahenden Winter zu füllen.
Matthias Nemack
09.10.2026
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2 Min Lesezeit
Industrie fürchtet weitere Rekordpreise für Gas und Öl
Wo steht Deutschland nun bei der Frage der Energieversorgung? Wenige Aspekte wurden abseits der Wahlen im Jahresverlauf so engagiert diskutiert. CDU-Ministerin Katherina Reiche wurde nicht allein wegen ihrer vermeintlichen Nähe zur Energielobby und ihrem früheren Arbeitgeber Westenergie wiederholt kritisiert. Vorwürfe gab es zudem, weil die Politikerin Maßnahmen zur Aufstockung der Gasrücklagen versäumt haben könnte. Der Konjunktiv ist an dieser Stelle wichtig. Denn es gab sehr wohl unterschiedliche Bewertungen zur Politik der zuständigen Behörde.
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