Leserfrage

Akkreditiv: Woher kommt der Nachweis für den IPPC-Holzverpackungsstandard?

FRAGE: Wir haben ein Dokumentenakkreditiv aus Neuseeland bekommen, in dem die Ausstellung eines Nachweises gemäß dem IPPC-Standard gefordert wird. Was genau ist das und woher bekommen wir ihn? ANTWORT: Der IPPC-Standard […]

Kerstin Velhorst

09.03.2026 · 1 Min Lesezeit

FRAGE: Wir haben ein Dokumentenakkreditiv aus Neuseeland bekommen, in dem die Ausstellung eines Nachweises gemäß dem IPPC-Standard gefordert wird. Was genau ist das und woher bekommen wir ihn?

ANTWORT: Der IPPC-Standard dient dem Schutz der einheimischen Waldbestände gegen Einschleppung von Holzschädlingen. Viele Länder haben entsprechende Quarantänebestimmungen. Das ist besonders für Länder mit einem Inselcharakter wie Neuseeland oder Australien von Bedeutung, wo es oft einzigartige Pflanzen gibt. Die International Plant Protection Convention (IPPC), eine untergeordnete Organisation der Food and Agriculture Organisation (FAO) der UN, hat den internationalen Versand von Verpackungen aus Vollholz die ISPM 15 erlassen (International Standards for Phytosanitary Measures) „Guidelines for Regulating Wood Packaging Material in International Trade“. Die Hersteller von Holzverpackungen, seien es Kisten, Paletten oder auch nur Kanthölzer, erstellen ein Dokument, mit dem sie die Behandlung dokumentieren. Die Behandlung erfolgt nach anerkannten Maßnahmen, z. B.:

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