Die Zolltarifnummer bildet die Grundlage für Zollabgaben, statistische Meldungen, Genehmigungspflichten, Präferenzregelungen und weitere außenhandelsrechtliche Vorgaben. Dem entsprechend wirken sich Fehler bei der Tarifnummer nicht nur auf eine einzelne Sendung aus. Vielmehr können daraus Nachzahlungen, Beanstandungen oder sogar Sanktionen entstehen. Besonders kritisch ist, dass der Zoll in unregelmäßigen Abständen die verwendeten Zolltarifnummern stichprobenartig prüft. Werden dort falsche Einreihungen festgestellt, drohen rückwirkende Korrekturen.
Typische Fehlerquellen bei der Einreihung sind unklare Warenbeschreibungen, falsch verstandene Materialzusammensetzungen oder die fehlerhafte Anwendung der Auslegungsregeln. Auch fehlende Begründungen können zu Rückfragen durch den Zoll führen.
ZOLEX empfiehlt:
Im kostenlosen Online-Webinar „Zolltarifnummern Update 2026 – Sind Ihre Zolltarifnummer wirklich richtig?“ am 10. Februar befasst sich Zoll-Expertin Julianna Straib-Lorenz mit dem Thema. Darin erklärt sie den Teilnehmenden wie sie Zolltarifnummern korrekt ermitteln, wie sie Fehler vermeiden und wie sie die Zollprüfung souverän meistern. Die Veranstaltung ist speziell auf die Anforderungen von Export- und Zollverantwortlichen zugeschnitten. Dem entsprechend werden auch konkrete Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag vorgestellt und diskutiert werden.
